Richtige BH-Größe messen ohne Maßband: 7 Geniale Tipps

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Um deine BH-Größe ohne Maßband zu ermitteln, brauchst du genau zwei Werte: den Unterbrustumfang (er ergibt die Bandgröße 65, 70, 75, 80 …) und den Brustumfang an der stärksten Stelle (er ergibt die Cup-Größe A bis K). Nimm dafür einfach eine Schnur, ein Ladekabel oder einen Schnürsenkel, lege es straff um den jeweiligen Bereich, markiere die Stelle mit dem Daumen und lege die Länge anschließend an ein DIN-A4-Blatt (21 x 29,7 cm) oder eine Euro-Banknote an. So bekommst du beide Umfänge in Zentimetern – ganz ohne Maßband.

Die Cup-Größe berechnest du dann aus der Differenz: Ziehe den Unterbrustumfang vom Oberbrustumfang ab. Pro rund 2 cm Differenz kommt eine Cup-Stufe dazu (ca. 12–14 cm = A, 14–16 cm = B, 16–18 cm = C und so weiter). Ein Beispiel: 76 cm Unterbrust ergibt Bandgröße 75, bei 92 cm Oberbrust sind das 16 cm Differenz – also Cup B, ergibt 75B. In diesem Ratgeber zeigen wir dir 7 erprobte Methoden, wie du deine Passform findest, worauf kurvige Frauen achten sollten und welche Fehler du vermeidest. So sitzt dein nächster BH.

Warum die richtige BH-Größe so wichtig ist

Viele Frauen tragen vermutlich die falsche BH-Größe – Fachhändler und Wäscheexperten gehen von einem erheblichen Anteil aus. Bei kurvigen Frauen ist das Risiko oft noch höher, weil Standardgrößen aus dem Handel häufig bei Cup C oder D enden. Ein schlecht sitzender BH kann zu Rückenschmerzen, Druckstellen und Haltungsproblemen führen.

Ein gut sitzender BH stützt, formt und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl über den ganzen Tag. Rund 80 % des Halts kommen dabei aus dem Unterbrustband, nur etwa 20 % aus den Trägern. Deshalb lohnt es sich, die eigene Größe wirklich zu kennen – auch spontan und ohne Hilfsmittel.

BH-Größe messen ohne Maßband: die Grundlagen verstehen

Um die richtige BH-Größe ohne Maßband zu bestimmen, misst du den Unterbrustumfang direkt unter der Brust (waagerecht, straff) und den Brustumfang über den stärksten Punkt der Brust. Der Unterbrustumfang bestimmt die Zahl, die Differenz zum Oberbrustumfang die Cup-Buchstaben.

Normalerweise nutzt man dafür ein Maßband. Dieselben Referenzpunkte lassen sich aber mit Alltagsgegenständen abgreifen – Schnur, Papier, Geldschein, Hand. Wenn du das Prinzip einmal verstanden hast, ist die Messung intuitiv. Hintergrundinfos zum Aufbau eines BHs findest du auch im Wikipedia-Artikel zum Büstenhalter.

Tipp 1: Brustumfang ohne Maßband mit einer Schnur messen

Nimm eine Schnur, ein Ladekabel oder einen Schnürsenkel und lege das Stück einmal fest um deinen Unterbrustbereich. Markiere die Stelle, an der sich die Enden treffen, mit dem Finger oder einem Knoten. Anschließend legst du die Schnur an einem Lineal oder an einer Türzarge mit bekannten Maßen an.

So erhältst du deinen Unterbrustumfang in Zentimetern. Wiederhole das Ganze über der stärksten Stelle der Brust, um den Oberbrustumfang zu bekommen. Runde ungerade Werte zur nächsten Standardgröße (65, 70, 75, 80, 85 …). Diese Methode ist mit ±1 cm überraschend präzise und funktioniert überall.

Tipp 2: DIN-A4-Blatt oder Geldschein als Referenzmaß

Ein DIN-A4-Blatt ist exakt 21 x 29,7 cm groß. Damit hast du im Büro oder zu Hause immer ein zuverlässiges Referenzmaß, an dem du die markierte Schnur ablegst. Zähle einfach, wie oft die lange Kante (29,7 cm) hineinpasst, und rechne den Rest dazu.

Ein Geldschein funktioniert unterwegs genauso: Euro-Banknoten sind je nach Wert zwischen 120 mm (5-Euro-Schein) und 160 mm (200- und 500-Euro-Schein) lang. Der 10-Euro-Schein misst 127 mm, der 20-Euro-Schein 133 mm – so legst du die Schnur Stück für Stück an und zählst zusammen.

Tipp 3: BH-Größe messen ohne BH – mit einem alten Modell als Vorlage

Du willst deine Größe bestimmen, hast aber gerade keinen passenden BH an? Dann nimm einen alten, gut sitzenden BH aus der Schublade als Vorlage. Schau ins Etikett, notiere die Größe und lege das Modell flach neben neue BHs, um Band- und Cup-Breite zu vergleichen.

Hast du gar keinen BH zur Hand, reicht die Schnur-Methode aus Tipp 1 vollkommen – du misst dann direkt auf der Haut oder über einem dünnen Shirt. Wichtig: Vergleiche immer dieselbe Kategorie, denn ein Push-up fällt anders aus als ein Bralette. Für kurvige Frauen ist der Vorlagen-Vergleich besonders wertvoll, weil er individuelle Passformunterschiede berücksichtigt.

Tipp 4: Der Handspannen-Trick als Notlösung

Die durchschnittliche Handspanne einer erwachsenen Frau beträgt etwa 18 bis 20 cm von der Daumenspitze bis zum kleinen Finger. Miss deine eigene Handspanne einmal aus und merke sie dir – so hast du ein persönliches Maß immer dabei.

Mit dieser Technik schätzt du den Umfang nur grob ab, indem du die Hand mehrfach ansetzt. Sie ist deutlich ungenauer als die Schnur-Methode und liefert lediglich einen Anhaltspunkt. Für eine erste Orientierung reicht sie, für den finalen Kauf kombinierst du sie mit Tipp 1 oder 2.

Taille ohne Maßband messen – so gehst du vor

Auch die Taille lässt sich ohne Maßband bestimmen, etwa für Größentabellen von Bodys oder Miederwäsche. Miss an der schmalsten Stelle des Oberkörpers, meist etwa 2–3 cm oberhalb des Bauchnabels. Lege dazu wieder die Schnur waagerecht und straff, aber ohne einzuschnüren, an – atme dabei normal aus, aber ziehe den Bauch nicht ein.

Übertrage die markierte Länge anschließend auf das DIN-A4-Blatt oder den Geldschein. Für Konfektionsgrößen gilt grob: rund 68 cm Taille entsprechen Größe 38, jede weitere Konfektionsgröße kommt in etwa 4-cm-Schritten dazu. Diese Werte sind Richtwerte und variieren je nach Marke.

Die richtige BH-Größe ohne Maßband für kurvige Frauen bestimmen

Kurvige Frauen benötigen oft größere Cup-Größen ab E oder F aufwärts. Hier ist die exakte Bestimmung besonders wichtig, damit der BH ausreichend Halt bietet. Die folgenden Tipps helfen dir, auch bei großen Größen präzise zu bleiben.

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Tipp 5: BH-Größe berechnen ohne Maßband – die 2-cm-Differenzregel

Grob gilt: Jede Cup-Größe entspricht etwa 2 cm Differenz zwischen Unter- und Oberbrustumfang. Zur Orientierung: AA liegt bei rund 10–12 cm, A bei 12–14 cm, B bei 14–16 cm, C bei 16–18 cm, D bei 18–20 cm, und jede weitere Stufe kommt in 2-cm-Schritten dazu. Die Cup-Systeme unterscheiden sich je nach Marke und Land – die Werte sind Richtwerte, keine festen Grenzen.

Rechne die Differenz aus deinen mit Schnur ermittelten Werten und ordne sie zu. Ein kleiner Rechenfehler ist bei kurvigen Größen weniger problematisch, solange das Bandmaß stimmt.

Tipp 6: Der Spiegel-Test zur Kontrolle

Ziehe einen BH an und beobachte im Spiegel den Sitz. Das Unterbrustband sollte waagerecht verlaufen und sich mit maximal zwei Fingern vom Rücken abheben lassen. Die Bügel dürfen nicht auf dem Brustgewebe aufliegen, und das Körbchen sollte die Brust vollständig umschließen.

Wirft der Cup Falten, ist er zu groß; quillt Gewebe über, ist er zu klein. Diese visuelle Kontrolle ersetzt kein Maßband, verrät dir aber sofort, ob die Größe passt.

Tipp 7: Online-Rechner mit geschätzten Werten füttern

Viele Wäschehersteller bieten Online-Größenrechner an. Du gibst deine mit Schnur oder Handspanne ermittelten Werte in Zentimetern ein und erhältst eine Größenempfehlung. Das ist ideal, wenn du unsicher bist und eine zweite Meinung möchtest.

Beachte, dass Größensysteme international variieren: Deutsche 75B entspricht UK 34B und FR/EU 90B. Ein Blick in die Übersicht zu Konfektionsgrößen hilft dir beim Umrechnen.

Häufige Fehler beim Messen ohne Maßband

Der häufigste Fehler ist, die Schnur zu locker anzulegen. Sie muss straff, aber ohne einzuschnüren, sitzen. Ein weiterer Fehler: Messen über dicker Kleidung. Miss immer im dünnen BH oder direkt auf der Haut.

Auch die Tageszeit spielt eine Rolle – der Brustumfang kann während des Zyklus um 1–2 cm schwanken, was sich auch bemerkbar macht, wenn der BH hinten hoch sitzt. Miss idealerweise zwei- bis dreimal und nimm den Durchschnitt. So vermeidest du unnötige Fehlkäufe.

Passende Pflege und Alltagstipps

Damit dein perfekt sitzender BH lange hält, solltest du ihn schonend waschen und regelmäßig wechseln. Wasche BHs bei höchstens 30 °C im Wäschenetz oder von Hand und verzichte auf den Trockner, damit Bügel und Elastan ihre Form behalten. Wenn du deine Passform gefunden hast, lohnt sich ein Blick in unsere Kollektion für kurvige Figuren sowie in unseren Ratgeber zur BH-Pflege.

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FAQ: Richtige BH-Größe messen ohne Maßband

Kann ich die richtige BH-Größe wirklich ohne Maßband ermitteln?

Ja. Mit einer Schnur, einem DIN-A4-Blatt (29,7 cm lange Kante) oder deiner Handspanne (ca. 18–20 cm) erzielst du Ergebnisse mit etwa ±1 cm Genauigkeit. Wichtig ist ein bekanntes Referenzmaß zum Umrechnen.

Welche Methode ist am genauesten?

Die Schnur-Methode kombiniert mit dem Vergleich eines gut sitzenden BHs liefert die zuverlässigsten Ergebnisse. So gleichst du Mess- und Erfahrungswerte ab.

Wie messe ich die Cup-Größe ohne Maßband bei großen Größen?

Bestimme die Differenz zwischen Unter- und Oberbrustumfang mit der Schnur und rechne pro 2 cm eine Cup-Größe. Bei kurvigen Größen ist der korrekte Bandumfang besonders entscheidend für den Halt.

Kann ich meine BH-Größe auch ohne vorhandenen BH bestimmen?

Ja, du misst mit der Schnur direkt auf der Haut oder über einem dünnen Shirt. Ein alter BH als Vorlage ist hilfreich, aber nicht zwingend nötig.

Wie oft sollte ich meine BH-Größe neu bestimmen?

Etwa alle sechs bis zwölf Monate oder immer dann, wenn sich Gewicht oder Lebenssituation ändern. Auch nach einer Schwangerschaft lohnt sich eine neue Messung.

Fazit: So findest du deine perfekte Größe

Deine Größe ohne Maßband zu bestimmen ist mit den richtigen Tricks kein Problem – ob mit Schnur, DIN-A4-Blatt, Geldschein, Handspanne oder einem Vergleichs-BH. Merke dir die Formel: Unterbrust ergibt die Bandzahl, die Differenz zur Oberbrust ergibt in 2-cm-Schritten den Cup. Gerade für kurvige Frauen ist der perfekte Sitz entscheidend für Komfort und Gesundheit. Nutze unsere 7 Tipps, kontrolliere den Sitz im Spiegel und probiere im Zweifel mehrere Modelle. Stöbere jetzt in unserer Kollektion für kurvige Figuren und finde den BH, der wirklich zu dir passt.